Vitamine Tipps

Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann – Vitamine Tipps – Alles über Vitamine

In den entwickelten Ländern werden immer weniger Kinder geboren. Dies hat zwar oft ökonomische Ursachen, jedoch sind auch viele Paare ungewollt kinderlos, in Deutschland schätzt man die Betroffenen auf 15 bis 20 Prozent der Paare. Die Zahlen, ob es vornehmlich an der Frau oder am Mann liegt, schwanken je nach Studie stark. Man kann aber davon ausgehen, dass bei etwa einem Drittel der kinderlose Beziehungen, die Unfruchtbarkeit des Mannes ursächlich ist.

Fruchtbarkeitsstörungen bedeuten meistens nicht, dass keine Spermien produziert werden, sondern nicht in der gewollten “Qualität”. Damit kann eine mangelnde Beweglichkeit der Spermien gemeint sein, um bis zum Ei vorzudringen oder schlicht eine zu geringe Menge an Spermien (normal sind 20 Millionen pro Milliliter). Die Zeugung ist dann zwar theoretisch möglich, aber die Chancen sinken beträchtlich. Die Fertilitätsstörung des Mannes und damit das Ausbleiben der ersehnten Schwangerschaft kann vielfältige Ursachen haben, deren Gewichtung stets von Neuem diskutiert wird.

Können Vitamine Auslöser für Fruchtbarkeitsstörungen sein?

Erwiesen ist dieser Aspekt bis heute nicht eindeutig. Es wird jedoch vermutet, dass einige Vitamine bei übermäßiger Zufuhr vom Körper eines Mannes nicht restlos verwertet werden und somit zu einer Begünstigung einer Fruchtbarkeitsbeeinträchtigung führen können. Doch es sind auch andere Faktoren, die sich unumstritten auf die Fruchtbarkeit auswirken können – negative Faktoren können hierbei sein:

  • Stress
  • starke körperliche Belastungen (auch Leistungssport)
  • Rauchen, Alkohol, Cannabis und andere Drogen
  • bestimmte Medikamente (z.b. einige Mittel gegen Krebs)
  • starkes Über- oder Untergewicht
  • Hormonstörungen
  • Hodenentzündungen bzw. -infektionen (z.B. Mumps)

Störung und Hemmung der Fruchtbarkeit mit steigendem Alter

Das Alter spielt bei Frauen zwar eine größere Rolle, Stichwort: biologische Uhr, jedoch sinkt ungefähr ab dem 35. Lebensjahr die Samenqualität des Mannes. Dieser Punkt sollte schon allein aus praktischen Beweggründen im Auge behalten werden, auch wenn einige prominente Beispiele (wie Ulrich Wickert oder Jean Pütz) dem scheinbar widerstehen. Ebenso negativ können sich bestimmte Diäten auswirken, da diese manchmal mit einem Mangel an Mikronährstoffen wie Aminosäuren und Vitamine einhergehen. Vor allem die Eigenschaften von Aminosäuren bei Fertilitätsstörungen sollten nicht unterschätzt werden, da unabhängig davon viele Vertreter aus dieser Gruppe wichtig und einige Verbindungen sogar lebensnotwendig sind. Damit auch die Versorgung mit Vitaminen gesichert ist, kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein. Einigen dieser Mittel, wie Coenzym Q10, wurde in klinischen Studien sogar eine direkte Verbesserung der Zeugungsfähigkeit bescheinigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forschung in diesem Bereich noch lange nicht am Ende angekommen ist, da sich die Vielfalt an möglichen Ursachen ständig erweitert. Selbst bestimmte Inhaltsstoffe in der Lebensmittelindustrie stehen unter Verdacht.